Traumatherapie · Dortmund

Sicherheit.
Präzision.
Wirksamkeit. Humor.

Traumatherapie für Erwachsene mit den Folgen von Bindungs- und Entwicklungstrauma.

Für alle, die längst verstanden haben, woher ihre Muster kommen – und merken, dass Verstehen allein sie nicht verändert.

Ich arbeite dort, wo alte Erfahrungen bis heute wirksam sind. Präzise, fundiert und mit Respekt vor den Strategien, die einmal notwendig waren.

Birgit Stamm, Traumatherapeutin

Manchmal braucht es disruptive Interventionen: gezielte Unterbrechungen genau dort, wo dein System in dieselben alten Reaktionen kippt. Und bei aller Würdigung des Leids dürfen Humor und Zuversicht nicht fehlen – Therapie ohne beides ist wie eine Operation ohne Narkose.

Vielleicht hast du längst verstanden, woher es kommt.

Und trotzdem reagierst du in manchen Situationen, als würdest du noch in der Vergangenheit leben.

Du funktionierst roboterhaft im Alltag und bist innerlich angespannt. Du analysierst, sicherst dich ab, scannst die Stimmung im Raum, passt dich an, kontrollierst, vermeidest Fehler um jeden Preis.

Abgrenzung fällt schwer – und wenn du es doch tust, meldet sich das schlechte Gewissen. Vermeintlich harmlose Situationen triggern dich reflexhaft, und du fragst dich, wie alt du noch werden musst, bis du endlich deinen Frieden findest.

Intrusionen überfallen dich. Du rutschst in Regression, dissoziierst, bist innerlich abwesend – wie abgeschnitten von dir selbst.

Rational weißt du, dass du heute sicher bist. Aber dein inneres Erleben zieht nicht mit.

Frühe belastende Erfahrungen prägen Reaktionsmuster, die später unwillkürlich aktiviert werden. Genau deshalb reicht Verstehen allein manchmal nicht.

Was dich heute begrenzt, hatte einmal Sinn.

  • Angst.
  • Kontrolle.
  • Perfektionismus.
  • Überanpassung.
  • Selbstabwertung.
  • Rückzug.
  • Dissoziation.
  • Regression.

Was heute belastet, hatte früher eine wichtige Funktion: Sicherheit herstellen, Bindung erhalten, Zugehörigkeit sichern.

Deshalb arbeite ich nicht gegen diese Phänomene. Wir schauen, was sie schützen oder verhindern sollen – und sorgen dafür, dass alte Schutzstrategien dein heutiges Erleben nicht mehr bestimmen.

Nicht gegen dich. Sondern mit dem, was dein System einmal aus gutem Grund gelernt hat.

Was sich verändern kann

Wenn die Vergangenheit nicht mehr ständig mitentscheidet.

Veränderung heißt nicht, nie wieder Angst zu haben oder unbeeindruckt durchs Leben zu gehen. Sie heißt: Du findest dich selbst wieder.

Du spürst, was du brauchst und was dir nicht guttut. Du äußerst deine Bedürfnisse selbstverständlicher, setzt Grenzen – und musst dich dafür nicht mehr rechtfertigen. Auch nicht vor dir selbst.

Trigger verlieren an Wucht. In Beziehungen bleibst du in Kontakt, ohne dich selbst zu verlassen. Du erkennst schneller, welche Menschen dir guttun und welche nicht.

Du musst nicht mehr alles zerdenken. Dein Gespür für dich wird wieder verlässlich: Du entscheidest schneller, vertraust deiner Intuition und erlaubst dir, zu experimentieren, Fehler zu machen und deine Meinung zu ändern.

Du verlässt endlich das Trainingslager. Kein permanentes Optimieren, Kontrollieren, an dir Arbeiten mehr. Du wirst milder mit dir und anderen.

Und vielleicht ist genau das die größte Veränderung: Du hast wieder Kontakt zu dir.

Du ruhst mehr in dir und gestaltest dein Leben aus dem Heute heraus. Alte Erfahrungen haben weniger Macht über deine Gegenwart.

Mein Ansatz

01

Verstehen und einordnen

Nicht nur: Was ist passiert? Sondern: Was wirkt heute noch? Wir schauen, welche Situationen alte Reaktionen aktivieren und welche inneren Zustände, Überzeugungen und Schutzstrategien bis heute wirksam sind. Daraus entsteht deine individuelle therapeutische Fallkonzeption.

02

Verarbeiten

Belastende Erfahrungen werden nicht wahllos aktiviert. Wir arbeiten dosiert und zielgerichtet mit dem, was dein heutiges Erleben bestimmt – je nach Anliegen mit EMDR, PEP©, Ego State-orientierten und körperorientierten Interventionen.

03

Integrieren

Entscheidend ist nicht nur, was in der Sitzung passiert. Veränderung muss im heutigen Leben verfügbar werden. Neue Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten übertragen wir gezielt in Beziehungen, Konflikte und den Umgang mit Triggern.

Diese Arbeit könnte zu dir passen, wenn …

  • 01du bereits viel reflektiert hast
  • 02klassische Gesprächstherapie allein für dich nicht ausreicht
  • 03du bereit bist, aktiv mitzuarbeiten
  • 04du nicht nur verstehen, sondern aktiv etwas verändern möchtest
  • 05du nicht nach schnellen Lösungen suchst
  • 06du dich auf neue therapeutische Interventionen einlassen kannst
Birgit Stamm in ihrer Praxis
Birgit Stamm — Sozialpädagogin B.A.

Mit wem du arbeitest

Ich arbeite seit über zehn Jahren therapeutisch mit Menschen mit Ängsten, belastenden Beziehungserfahrungen und den Folgen von Trauma.

In meiner Praxis biete ich Psychotherapie mit Schwerpunkt auf Bindungs- und Entwicklungstrauma an – präzise und strukturiert, zugleich prozessorientiert: Ich orientiere mich an dem, was sich im Prozess zeigt.

Du musst bei mir nicht besonders gut „Therapie machen“. Nicht die richtigen Worte finden, deine inneren Anteile korrekt benennen oder schlüssig erklären, warum du reagierst, wie du reagierst. Und du musst nicht erst noch mehr über dich verstehen, bevor sich etwas verändern darf.

Eine innere Schleife wird nicht hilfreicher, nur weil wir sie zum hundertsten Mal analysieren. Wenn Verstehen nicht reicht, braucht es etwas anderes: eine gezielte Musterunterbrechung, einen Perspektivwechsel, eine Intervention, mit der dein System nicht gerechnet hat.

Und manchmal ist Lachen die wirksamere Musterunterbrechung als die nächste kluge Erkenntnis. Nicht um etwas kleinzureden – sondern weil Irritation, Abstand und ein unerwarteter Moment Bewegung in etwas bringen, das festgefahren ist.

Ich arbeite kurzzeittherapeutisch.

Nicht, weil komplexe Themen in fünf Sitzungen verschwinden. Und nicht, weil Therapie möglichst schnell gehen muss. Sondern weil sich die Qualität einer Therapie nicht daran misst, wie lange man sie macht.

Wir arbeiten so fokussiert wie möglich und so ausführlich wie nötig – mit einem glasklaren Ziel: dass du das, was wir erarbeiten, irgendwann ohne mich kannst.

Deshalb bleibt Veränderung bei mir nicht im Therapieraum. Du lernst konkret, was du tun kannst, wenn dein System hochfährt, ein Trigger dich erwischt oder du wieder mitten in einem alten Muster steckst. Bei intensiveren Prozessen kann auch eine Begleitung zwischen den Sitzungen sinnvoll sein, zum Beispiel über WhatsApp.

Das Ziel ist Selbstwirksamkeit. Nicht abhängig von Therapie werden – sondern unabhängiger durch Therapie.

TRAUMA
INTENSIV

3-monatige therapeutische Intensivbegleitung bei den Folgen von Bindungs- und Entwicklungstrauma.

Keine einzelnen, losgelösten Therapiestunden: Über drei Monate begleite ich dich intensiv und verbindlich – in den Sitzungen und beim Transfer in dein tatsächliches Leben.

01

Wir starten mit einer Landkarte

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für dein Anliegen und deine Geschichte – vor allem für die Frage: Was wirkt davon heute noch? Daraus entsteht deine individuelle therapeutische Landkarte.

02

Sechs intensive Sitzungen

In drei Monaten arbeiten wir in sechs 90-minütigen Sitzungen fokussiert an dem, was dein heutiges Erleben bestimmt. Ohne starres Programm.

03

Ich begleite dich auch dazwischen

Das eigentliche Leben findet zwischen den Sitzungen statt. Deshalb bin ich montags bis freitags auch per WhatsApp erreichbar, wenn alte Muster wieder auftauchen.

04

Das Neue muss ins echte Leben

Du bekommst individuelle Impulse und Transferaufgaben, damit Veränderung im Alltag verfügbar wird. Am Ende schauen wir gemeinsam, was sich verändert hat und was trägt.

Birgit Stamm

Über mich

Mit wem du arbeitest

Ich bin Birgit Stamm, Sozialpädagogin B.A., und arbeite seit über zehn Jahren therapeutisch mit Menschen mit Ängsten, belastenden Beziehungserfahrungen und den Folgen von Trauma.

Ich arbeite präzise und strukturiert und gleichzeitig prozessorientiert. Ich schaue nicht nur darauf, was du verändern möchtest, sondern auch darauf, welcher innere Anteil gute Gründe dafür hat, dass es bisher genau so ist. Denn selbst ein Verhalten, das dich heute nervt, blockiert oder einschränkt, hatte häufig einmal eine gute und schützende Absicht.

Du musst bei mir nicht besonders gut „Therapie machen", die richtigen Worte finden oder erst noch mehr über dich verstehen, bevor sich etwas verändern darf.

Denn eine innere Schleife wird nicht automatisch hilfreicher, nur weil wir sie zum hundertsten Mal analysieren.

Manchmal braucht es eine gezielte Musterunterbrechung, einen Perspektivwechsel oder eine Intervention, mit der dein System nicht gerechnet hat.

Humor und Zuversicht sind für mich dabei keine nette Zugabe zur Therapie. Sie sind Teil meiner therapeutischen Haltung und können selbst zur Intervention werden.

Humor kann Abstand schaffen, wo etwas festgefahren ist. Und Zuversicht bedeutet für mich nicht, Schwieriges schönzureden. Sondern auch dort die Möglichkeit von Veränderung im Blick zu behalten, wo sie gerade noch nicht spürbar ist.

Mein Ziel ist nicht, dass du möglichst lange Therapie brauchst. Sondern dass du das, was wir gemeinsam erarbeiten, irgendwann ohne mich kannst.

Nicht abhängig von Therapie werden.
Sondern unabhängiger durch Therapie.

Lass uns schauen, was bei dir sinnvoll ist.

Du musst vorab nicht wissen, welche Methode oder welches Format das richtige für dich ist.

Schildere mir kurz, was dich belastet und was du verändern möchtest. Ich schaue mir deine Anfrage persönlich an und melde mich bei dir.

Wenn meine Arbeitsweise zu deinem Anliegen passen könnte, klären wir im nächsten Schritt alles Weitere.

Unverbindlich · Ich melde mich persönlich bei dir